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Das digital-terristische Fernsehen 
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DVB-T(1) Progammbelegung Sender Wesel (Empfangsbereich Dorsten)

DVB-T2 Progammbelegung Sender Wesel
„Erste Stufe” seit 31. Mai 2016 und „Regelbetrieb” ab April 2017
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                                    Wichtig zu wissen:


Alle Kanäle:  Polarisation: vertikal
Stand:
März 2014 für DVB-T     1.Mai 2016 für DVB-T2.
Auflistung ohne IP-basierte Internet-Programmkanäle.
Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr.

Mit diesen derzeit abgestrahlten sechs HD-Programmen bleibt das bislang bestehende Kanalbelegungsschema (obere Tabelle) im Wesentlichen unverändert. Mit Ihrer gegenwärtig verwendeten DVB-T-(Erst-)Ausstattung können Sie Ihre bislang aufgerufenen Programme noch bis Ende März 2017 empfangen. Danach werden diese auf das neue und mit dem DVB-T-Erststandard nicht kompatible Übertragungsformat umgestellt und,  schrittweise ausgebaut, bis zu 40 Programme verfügbar sein. Bis zum Start des „Regelbetriebs“ werden nach derzeitiger Planung nicht mehr als die hier angegebenen HD-Programme abgestrahlt, wobei die RTL- und ProSiebenSat.1-Mediengruppen ihre Programme nach einer Übergangsphase „gebührenverschlüsselt“ anbieten werden. Das DVB-T2-Format kann nur von relativ jungen Full-HD-Geräten empfangen werden, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind – also zumeist die sog. UHD- bzw. „4k”-Geräte. Einen näheren Aufschluss geben die technischen Angaben – sofern detailliert abgefasst – in der Bedienungsanleitung Ihres TVs oder eines sonst extern angeschlossenen Receivers. In diesen Geräten muss neben (oder anstelle) der älteren H.264/MPEG-4- AVC-Norm der sog. HEVC-Standard („High Efficiency Video Coding“ entsprechend H.265) integriert sein. Dieser wurde erst Ende Januar 2013 bestätigt und verabschiedet. Zu dieser Zeit waren noch keine Geräte mit dieser Norm gefertigt und im Handel angeboten worden.

Können mit DVB-T2 mehr Öffentlich-rechtliche Programme empfangen werden?

Bis auf „tageschau24“ kommt leider nicht ein Programmanbieter aus dem Senderverbund der ARD hinzu, auch wenn der WDR in seinem aktuellen Info-Flyer für DVB-T2 (Stand 25.08.2016) stattdessen vollmundig behauptet:

„Auch das Programmangebot wird erweitert: Dazu gehören WDR HD, Das Erste HD, ONE HD, Phoenix HD, tagesschau24 HD, arte HD, KiKA HD und 3Sat HD sowie NDR Fernsehen HD, SWR Fernsehen HD und MDR Fernsehen HD, die Sie ohne zusätzliche Kosten unverschlüsselt empfangen können.“
 
Also kein BR aus Bayern. Kein „drittes“ aus Hessen im multimedial aktuellen Deutschland! Dem in NRW wohnenden TV-Nachbarn wird man diese Vorenthaltung im Schema wie aber auch in bewusst unzeitgemäßer Machart einer medienrechtlichen Verbarrikadierung wohl kaum mehr plausibel machen können.


HD-Sendungen der privaten TV-Mediengruppen sehen

Für diese Programmanbieter stellt der HD-Empfang über terristische Ausstrahlung einen willkommenen Anlass dar, ihr Angebot komplett zu verschlüsseln und nur gegen eine Gebühr freizuschalten.

TV-Nutzer, die sich durch Werbeblocks zerstückelte HD-Sendungen von privaten Kanälen zumuten wollen,
können auf bereits erhältliche DVB-T2-Receiver mit einem zusätzlich integrierten Irdeto-Chip zurückgreifen („Irdeto Cloaked CA” als „Irdeto embedded”).

Die Freischaltung eines ausschließlich mit „freenet TV“ zertifizierten Receivers (u. a. mit dessen 11-stelliger ID-Nr.) soll im deutschen Regelbetrieb ab April 2017 – bzw. nach der noch gebührenfreien Einführungsphase bis zum 30. Juni 2017 – auch über Prepaid-Angebote an Verkaufstellen möglich sein. So z. B. über den teilnehmenden Fach- und Discounthandel, über Anbieter im Internet oder sehr wahrscheinlich auch aus dem Angebot einer gut sortimentierten Tankstelle. Solche Buchungen bzw. Freischaltungen wären also spätestens ab dem 1. Juli 2017 von Prepaid-Kunden bei freenet TV über das Internet oder der auf dem Prepaid-Bon angebenen Telefon-Hotline-Nr. anzumelden. Durch dieses vergleichsweise einfache „Aufladen” würde die aus bisherigen Verschlüsselungssystemen bekannte „Smartcard” entfallen.

Für die Freischaltungsanmeldung über die Prepaid-Schiene benötigt der Antragsteller einige Angaben auf dem Prepaid-Bon und die im Geräte-Menu seines Receivers aufrufbare 11-stellige Freenet TV ID-Nr. Der Receiver wird anschließend, voraussichtlich binnen einer oder sonst weniger Stunde(n), durch ein kennungsspezifisches Datenpaket freigeschaltet, das von freenet TV bzw. über die „Media Broadcast GmbH“ dem Sendersignal zugegeben wird. Alternativ können sicher auch Jahresabo-Verträge abgeschlossen werden. Je nach technischer Ausstattung muss derzeit mit Beträgen von rund 70 € bis 80 € pro Jahr und Gerät gerechnet werden. Die Möglichkeit, dass die Freischaltung für einen Receiver (oder sonst ein CI+ Modul) auf einen weiteren im gleichen Haushalt geplanten oder bereits befindlichen Empfänger übertragen werden kann, ist jedoch definitiv ausgeschlossen!

Für Geräte, die nicht mit dem integrierten (die „Smartcard” überflüssig machenden) Irdeto-Chip ausgestattet wurden steht insbesondere für DVB-T2-taugliche TV-Geräte ein von freenet TV lizenziertes sowie ebenfalls mit einer spezifischen Frenet ID-Nr. versehenes CI+ Modul zur Verfügung. Das Freischaltungsverfahren dürfte auch hier im Wesentlichen unverändert bleiben.

Daher bitte unbedingt beachten: Von dem Monopol-Unternehmen freenet TV der Media Broadcast GmbH — was ist hier dem Namen nach eigentlich kostenlos? — nicht durch eine unübersehbare Front- oder Verpackungsbeschriftung zertifizierte Receiver können die von den RTL- und ProSiebenSat.1-Mediengruppen ausgestrahlten HD-TV-Kanäle nicht wiedergeben. Es sei denn, dass auch die Nachrüstung solcher Empfangsgeräte mit einem von freenet TV lizenzierten CI+ Modul möglich ist.

Zusammen mit seinem technologischen Erfüllungsgehilfen Irdeto dient das freenet TV der Media Broadcast GmbH als Geldquelle für die beiden hier genannten Mediengruppen. In deren Auftrag kassiert freenet TV bzw. die Media Broadcast GmbH jedoch nicht nur bei jedem zahlungswilligen Zuschauer, sondern auch bei sämtlichen Geräteherstellern, die eine optional mögliche HD-Entschlüsselung in ihren Modellen bei dem Monopol-Unternehmen zertifizieren lassen müssen. Nach dem derzeitigen produkttechnischen Stand können die mit integrierter Irdeto-Entschlüsselung ausgestatteten Receiver die öffentlich-rechtlichen Programmanbieter auch ohne Freischaltung von freenet TV empfangen. Dieses Unternehmen hat als fungierender Mitfinanzierer der oben genannten Mediengruppen auf seinen Netzseiten nicht unerwähnt gelassen, dass „der Empfang von öffentlich-rechtlichen Programmen in HD Qualität weiterhin kostenfrei bleibt” (abgerufen 11.11.2016 unter https://www.freenet.tv/hilfe/ ). Immerhin lässt sich diese Angabe so auffassen, dass freenet TV gegenwärtig nicht beabsichtigt, noch ein Gebührenkontingent für diejenigen TV-Nutzer zu erheben, die mit lizenzierten Empfangsgeräten oder Modulen nur öffentlich-rechtliche Programme sehen wollen.

Wenn Sie die von freenet TV bzw. der Media Broadcast GmbH freigeschalteten Programme mit einem dort zertifizierten wie auch persönlich registrierten Receiver nutzen, gilt für Sie automatisch das nach der Fassung von Mai 2016 zitierte, unter Umständen auch nachfolgend weiter aktualisierte Vertragsverhältnis:



Nach den mehrheitlichen Verbrauchermeinungen aus unserem Geschäftskundenkreis erscheinen jedoch vor allem die von Freenet TV verlangten Freischaltungsgebühren in einem abschreckenden bis längst nicht mehr attraktiven Verhältnis zu der von Werbeunterbrechungen geprägten HD-Programmqualität der privaten Mediengruppen.



 
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Thema Empfangsantenne
»  Falls Sie noch über eine Antenne auf oder unter dem Dach Ihres Hauses verfügen und Sie mit dieser eine ausreichende Empfangsqualität haben (auch wenn Sie in letzter Zeit einen höheren Rauschanteil bei einigen vom Sender Wesel ausgestrahlten Programmen festgestellt haben sollten), dann können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Digital-Empfang relativ gelassen entgegen sehen und müssen sich nur einen Receiver zulegen. (Theoretisch wäre noch eine 90°-Drehung der Antenne um die Empfangsachsenrichtung erforderlich. Aus der Praxis wird sich das Maß der tatsächlichen Notwendigkeit ergeben.)

Wir empfehlen unsere bedienungs- und servicefreundliche wie vor allem auch ausgereifte Markengeräte.


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»  Verfügen Sie jedoch über keine herkömmliche TV-Antenne, dann soll nach den Berechnungen des DVB-T Planungsstabes für Dorsten und Umgebung in den überwiegenden Fällen eine Zimmerantenne ausreichend sein. 
 

Bild: Eine Zimmerantenne der Firma Thomson mit eingebautem Verstärker (18dB VHF/UHF, Flächenabmessungen: näherungsweise DIN A4 Format). 


»  Welche Möglichkeiten können hierzu die Ausnahmefälle bilden?

Sie wohnen in einer Keller- oder einer dem Erdgeschoss nahe gelegenen Etagenwohnung.

Sie wohnen im "Empfangswellenschatten", so aufgrund umliegender größerer Bebauung, oder Sie befinden sich in einer topologischen Senke oder Tallage. Unter Umständen kann auch eine umliegende dichte und hohe Bewaldung den Empfang benachteiligen.

Bild: Eine Stabantenne, wie beispielsweise im Lieferumfang einiger Technisat-Empfänger. (Stablänge ca. 31 cm)

»  Kann auch unter solchen Verhältnissen ein Empfang von DVB-T noch ermöglicht werden?

Zumeist helfen hier spezielle Dachantennen oder Signalvorverstärker in Verbindung mit einem Receiver aus der Spitzenklasse weiter. Doch Achtung:
Nicht jede UHF-Antenne ist optimal für DVB-T geeignet und nicht jeder billige Universal-Antennenverstärker aus dem Baumarkt garantiert einen brauchbaren Empfang!
Wir bieten ausschließlich erprobte Installationskomponenten und zertifizierte elektronische Produkte an!

DVB-T:
Individuelle 
Lösungen häufig unabwendbar!
 
 
 

DVB-T bedarf nicht selten einer technisch optimierten Installation wegen lokal unterschiedlicher Empfangsbedingungen! 



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