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Das digital-terristische Fernsehen 
DVB-T2 HD-TV
Empfang über Sender Wesel

 
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Liste ohne TV-
Radio-Internet-
Programme.

» Kanal- und Frequenztabellen:  TV- und Radioprogramme              
Alle Angaben ohne Gewähr.           Stand: 01.04.2017.
 

Wichtig zu wissen:


Das DVB-T2-Format kann nur von relativ jungen Full-HD-Geräten empfangen werden, die mit dem grünen
DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind – also zumeist die sog. UHD- bzw. „4k”-Geräte.

Einen näheren Aufschluss geben die technischen Angaben – sofern detailliert abgefasst – in der Bedienungsanleitung Ihres TVs oder eines sonst extern angeschlossenen Receivers. In diesen Geräten muss neben (oder anstelle) der älteren H.264/MPEG-4- AVC-Norm der sog. HEVC-Standard („High Efficiency Video Coding“ entsprechend H.265) integriert sein. Dieser wurde erst Ende Januar 2013 bestätigt und verabschiedet. Zu dieser Zeit waren noch keine Geräte mit dieser Norm gefertigt und im Handel angeboten worden.

Sollte Ihr Fernseher nicht mit diesem neuen Empfangsstandard ausgestattet worden sein und möchten Sie dieses Gerät auch in Zukunft weiter verwenden, dann empfiehlt sich somit die Anschaffung eines DVB-T2 tauglichen Receivers.

Können mit DVB-T2 mehr Öffentlich-rechtliche Programme empfangen werden?

Bis auf „tageschau24“ ist leider nicht ein Programmanbieter aus dem Senderverbund der ARD hinzugekommen, auch wenn der WDR in seinem Info-Flyer für DVB-T2 (Stand 25.08.2016) stattdessen vollmundig behauptet:


„Auch das Programmangebot wird erweitert: Dazu gehören WDR HD, Das Erste HD, ONE HD, Phoenix HD, tagesschau24 HD, arte HD, KiKA HD und 3Sat HD sowie NDR Fernsehen HD, SWR Fernsehen HD und MDR Fernsehen HD, die Sie ohne zusätzliche Kosten unverschlüsselt empfangen können.“

Also kein BR aus Bayern und kein „Drittes“ aus Hessen ohne einen hierfür unbedingt erforderlichen Internetanschluss mit einer dann vergleichweise merklich teuren HbbTV-Empfängerausstattung! Dem in NRW wohnenden TV-Nachbarn wird man diese Vorenthaltung im Schema wie aber auch in bewusst unzeitgemäßer Machart einer medienrechtlichen Verbarrikadierung wohl kaum mehr plausibel machen können.
Siehe auch weiter unten: » HD-Programme und Mediatheken über das Internet und HbbTV sehen



Über die Vereinnahmung des terristisch sendenden Fernsehens durch verschlüsselte Bezahlkanäle:


HD-Sendungen der privaten TV-Mediengruppen sehen


Für diese mehrheitlich abstrahlenden Programmanbieter stellt der neu eingerichtete HD-Empfang einen willkommenen Anlass dar, ihr Angebot komplett zu verschlüsseln und nur gegen eine Gebühr freizuschalten.

TV-Nutzer, die sich durch Werbeblocks zerstückelte HD-Sendungen von privaten Kanälen zumuten wollen, können auf DVB-T2-Receiver mit einem zusätzlich integrierten Irdeto-Chip zurückgreifen („Irdeto Cloaked CA” als „Irdeto embedded”).

Die Freischaltung eines ausschließlich mit „freenet TV“ zertifizierten Receivers (u. a. mit dessen 11-stelliger ID-Nr.) soll im deutschen Regelbetrieb ab April 2017 – bzw. nach der noch gebührenfreien Einführungsphase bis zum 30. Juni 2017 – auch über entsprechende „Prepaid-Angebote” erfolgen. Sofern diese für diverse Endverbraucher-Handelsplattformen genügend umsatz- und gewinnträchtig  erscheinen sollten, dann wären diese Prepaid-Karten möglicherweise im Fach- und Discounthandel, bei Anbietern im Internet oder an einer gut sortimentierten Tankstelle erhältlich. Solche Buchungen für Freischaltungen wären also spätestens ab dem 1. Juli 2017 von Prepaid-Kunden bei freenet TV über das Internet oder der auf der Prepaid-Karte angegebenen Telefon-Service-Nummer anzumelden. Durch dieses vergleichsweise einfache „Aufladen” entfällt die aus bisherigen Verschlüsselungssystemen bekannte „Smartcard”.

Für die Freischaltung über die Prepaid-Guthabenkarte benötigt der Antragsteller die auf der Karte gelieferte Code-Nummer und die im Geräte-Menu seines Empfangsgeräts aufrufbare 11-stellige Freenet TV ID-Nr. Der Receiver soll anschließend durch ein kennungsspezifisches Datenpaket freigeschaltet werden, das von freenet TV bzw. über die „Media Broadcast GmbH“ dem Sendersignal zugegeben wird. Alternativ können auch Bankeinzug-Verträge abgeschlossen werden. Je nach technischer Ausstattung („Irdeto embedded“ oder CI+) muss derzeit mit Beträgen von rund 70 € bzw. 80 € pro Jahr und Gerät bzw. Modul gerechnet werden. Die Möglichkeit, dass die Freischaltung für einen Receiver oder ein CI+ Modul auf ein weiteres im gleichen Haushalt geplantes oder bereits befindliches Gerät oder Modul übertragen werden kann, ist jedoch definitiv ausgeschlossen!

Für Geräte, die nicht mit dem integrierten (die „Smartcard” überflüssig machenden) Irdeto-Chip ausgestattet wurden steht insbesondere für DVB-T2-taugliche TV-Geräte ein von freenet TV lizenziertes sowie ebenfalls mit einer spezifischen Freenet ID-Nr. versehenes CI+ Modul zur Verfügung. Das Freischaltungsverfahren dürfte auch hier im Wesentlichen unverändert bleiben. Die mechanische Anschluss-Dimensionierung der von freenet TV herausgegebenen Module ist – nach eigenen Angaben des Unternehmens und insoweit sicherlich nicht ungewollt – jedoch nicht für einen häufigen Steckplatzwechsel ausgelegt.

Daher bitte unbedingt beachten: Von dem Monopol-Unternehmen freenet TV der Media Broadcast GmbH — was ist hier dem Namen nach eigentlich kostenlos? — nicht durch eine unübersehbare Front- oder Verpackungsbeschriftung zertifizierte Receiver können die von den RTL- und ProSiebenSat.1-Mediengruppen ausgestrahlten HD-TV-Kanäle nicht wiedergeben. Es sei denn, dass auch die Nachrüstung solcher Empfangsgeräte mit einem von freenet TV lizenzierten CI+ Modul möglich ist.

Zusammen mit seinem technologischen Erfüllungsgehilfen Irdeto dient das freenet TV der Media Broadcast GmbH als Geldquelle für die beiden hier genannten Mediengruppen. In deren Auftrag kassiert freenet TV bzw. die Media Broadcast GmbH jedoch nicht nur bei jedem zahlungswilligen Zuschauer, sondern auch bei sämtlichen Geräteherstellern, die eine optional mögliche HD-Entschlüsselung in ihren Modellen bei dem Monopol-Unternehmen zertifizieren lassen müssen. Nach dem derzeitigen produkttechnischen Stand können die mit integrierter Irdeto-Entschlüsselung ausgestatteten Receiver die öffentlich-rechtlichen Programmanbieter auch ohne Freischaltung von freenet TV empfangen. Dieses Unternehmen hat als fungierender Mitfinanzierer der oben genannten Mediengruppen auf seinen Netzseiten nicht unerwähnt gelassen, dass „der Empfang von öffentlich-rechtlichen Programmen in HD Qualität weiterhin kostenfrei bleibt” (abgerufen 11.11.2016 unter https://www.freenet.tv/hilfe/ ). Immerhin lässt sich diese Angabe so auffassen, dass freenet TV gegenwärtig nicht beabsichtigt, noch ein Gebührenkontingent für diejenigen TV-Nutzer zu erheben, die mit lizenzierten Empfangsgeräten oder Modulen nur öffentlich-rechtliche Programme sehen wollen.

Wenn Sie die von freenet TV bzw. der Media Broadcast GmbH freigeschalteten Programme mit einem dort zertifizierten wie auch persönlich registrierten Receiver nutzen, gilt für Sie automatisch das nach der Fassung von Mai 2016 zitierte, unter Umständen auch nachfolgend weiter aktualisierte Vertragsverhältnis:



Nach den mehrheitlichen Verbrauchermeinungen aus unserem Geschäftskundenkreis erscheinen jedoch vor allem die von freenet TV verlangten Freischaltungsgebühren in einem abschreckenden bis längst nicht mehr attraktiven Verhältnis zu der von Werbeunterbrechungen geprägten HD-Programmqualität der privaten Mediengruppen.


Der zur Überprüfung der Freischaltung aufgerufene Produktstatus im Freenet-Untermenu eines Receivers. Die zweite Eintragszeile ist nicht zwingend notwendig. Sie kann nur  dann ausgewiesen werden, wenn eine Aufnahmemöglichkeit auf ein digitales Speichermedium (sprich „PVR“ oder „DVR“) gesondert beantragt und freigeschaltet wurde.
 


HD-Sendungen der privaten TV-Mediengruppen aufnehmen

Die zunächst noch frei empfangbaren wie später generell gebührenpflichtigen HD-Programme können mit einer von den Programmanbietern kodierten Aufnahmesperre versehen sein. Zwar kann man über den Kundenservice von
freenet TV bzw. der Media Broadcast GmbH auch das „Personal Video Recording“ (PVR) beantragen bzw. freischalten lassen, wie im obigen Bildauszug aus dem Freenet-Menu eines Receivers ersichtlich, jedoch bleibt abzuwarten ob diese längst nicht als generelle Freischaltung aufzufassende Option z.B. für Kinofilme in TV-Erstausstrahlung eingeschränkt werden wird. Sollte ein Receiver mit gehobener Ausstattung zusätzlich über einen analogen Video-/Audio-Ausgang verfügen („Scartanschluss” oder per Klinkenbuchsen-Adapter), kann auch ohne PVR-Freischaltung in einer geringeren als HD-Qualität über den analogen Signaleingang eines externen Festplatten-, DVD- oder VHS-Recorders aufgezeichnet werden. Durch eine Datenabfrage ihres HDMI-Ausgangs können jedoch verschiedene Receivermodelle feststellen, ob sich das angeschlossene Wiedergabe- bzw. TV-Gerät im Standby befindet oder vollständig ausgeschaltet ist. In diesem Fall können diese Receiver nach einer bestimmten Zeitspanne, die erheblich kürzer als die vorgesehene Aufnahmezeit sein kann, sich dann automatisch in den Standby schalten.

Als Alternativlösung könnten HDMI-Recorder eingesetzt werden, die das vom Receiver ausgegebene HDMI-Signal nach den HDCP-Kriterien ebenso frei verarbeiten wie das üblicherweise zur Wiedergabe verwendete eigene TV-Gerät. Eine uns vorliegende Empfehlung des Game Capture Terratec Grabster Extreme HD als ein in den Signalweg zu schaltender HDMI-Recorder (in Verbindung mit einem extern anzuschließenden USB-Speichermedium) haben wir funktionstechnisch nicht überprüft.




 
HD-Programme und Mediatheken über das Internet und HbbTV sehen

In den beiden alternativen Konfigurierungsbeispielen entfällt der Receiver, wenn bereits das TV-Gerät ein DVB-T2-Emfangsteil besitzt sowie HbbTV-fähig ist. Für diesen Fall ist das TV-Gerät sinngemäß zu konfigurieren. Eine ausreichend hohe Internetgeschwindigkeit ist vor allem für den Parallelbetrieb mit weiteren über den Router oder das DSL-Modem verbundenen Nutzern erforderlich!

Die Aufzeichnung von HbbTV-Sendungen von öffentlich-rechtlichen Programmkanälen kann jedoch nicht für Receiver-Ausstattungen garantiert werden, die laut Herstellerangabe zumindest prinzipiell für die Aufnahme von TV-Sendungen auf ein internes und/oder externes Speichermedium ausgelegt sind.

Ein prominentes Beispiel dafür ist zum Beispiel der TechniSat DIGIPAL ISIO HD, deren Nutzer selbst anhand der ausführlichen Bedienungsanleitung jedoch nirgends darüber informiert werden, dass die Aufzeichnung und Wiedergabe von HbbTV-Sendungen auf ein angeschlossenes funktionsfähiges Speichermedium nicht möglich ist.
(Stand: April 2017)     


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Oben: „hr fernsehen“ mit HbbTV über DVB-T2, Sender Wesel am 07.04.2017. (Info-Leiste optional eingeblendet.)
Mediathek-Vorschau von „BR Fernsehen“. HbbTV über DVB-T2, Sender Wesel am 07.04.2017.

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Thema Empfangsantenne
»  Falls Sie noch über eine Antenne auf oder unter dem Dach Ihres Hauses verfügen und Sie mit dieser eine ausreichende Empfangsqualität haben (auch wenn Sie in letzter Zeit einen höheren Rauschanteil bei einigen vom Sender Wesel ausgestrahlten Programmen festgestellt haben sollten), dann können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Digital-Empfang relativ gelassen entgegen sehen und müssen sich nur einen Receiver zulegen. (Theoretisch wäre noch eine 90°-Drehung der Antenne um die Empfangsachsenrichtung erforderlich. Aus der Praxis wird sich das Maß der tatsächlichen Notwendigkeit ergeben.)

Wir empfehlen unsere bedienungs- und servicefreundliche wie vor allem auch ausgereifte Markengeräte.


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»  Verfügen Sie jedoch über keine herkömmliche TV-Antenne, dann sollte nach den Berechnungen des DVB-T-Planungsstabes für Dorsten und Umgebung in den überwiegenden Fällen eine Zimmerantenne ausreichend sein. 
 

Bild: Eine Zimmerantenne der Firma Thomson mit eingebautem Verstärker (18dB VHF/UHF, Flächenabmessungen: näherungsweise DIN A4 Format). 


»  Welche Möglichkeiten können hierzu die Ausnahmefälle bilden?

Sie wohnen in einer Keller- oder einer dem Erdgeschoss nahe gelegenen Etagenwohnung.

Sie wohnen im "Empfangswellenschatten", so aufgrund umliegender größerer Bebauung, oder Sie befinden sich in einer topologischen Senke oder Tallage. Unter Umständen kann auch eine umliegende dichte und hohe Bewaldung den Empfang benachteiligen.

Bild: Eine Stabantenne, wie beispielsweise im Lieferumfang einiger Technisat-Empfänger. (Stablänge ca. 31 cm)

»  Kann auch unter solchen Verhältnissen ein Empfang von DVB-T noch ermöglicht werden?

Zumeist helfen hier spezielle Dachantennen oder Signalvorverstärker in Verbindung mit einem Receiver aus der Spitzenklasse weiter. Doch Achtung:
Nicht jede UHF-Antenne ist optimal für DVB-T geeignet und nicht jeder billige Universal-Antennenverstärker aus dem Baumarkt garantiert einen brauchbaren Empfang!
Wir bieten ausschließlich erprobte Installationskomponenten und zertifizierte elektronische Produkte an!

DVB-T2:
Individuelle 
Lösungen häufig unabwendbar!
 
 
 

DVB-T bedarf nicht selten einer technisch optimierten Installation wegen lokal unterschiedlicher Empfangsbedingungen! 



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